Herzlich Willkommen

In den nächsten 5 Jahren werden nach allgemeinen Schätzungen knapp 1/4 der Unternehmen in Deutschland einen Unternehmerwechsel erleben. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die überwiegende Zahl der Unternehmen darauf nicht oder nicht hinreichend vorbereitet ist. Die wohl häuftigste Unternehmerstrategie ist nach wie vor: Verdrängen, weitermachen, bis es nicht mehr geht und hoffen, dass es irgendwie schon klappt! Die zähe Umsetzung der Erbschaftssteuerreform 2016 hat diesen "Trend" zuletzt vermutlich noch verstärkt.

Auffallend ist in letzter Zeit der enorme Anstieg von Fälle, in wlelchen das Unternehmen aufgrund eines "unerwarteten Ereignisses" quasi von heute auf morgen mit einem Unternehmerwechsel klar kommen muss. Mit "unerwartetem Ereignis" ist der Ausfall des Unternehmers in einem Alter von deutlich unter 60 Jahren wegen schwerer Krankheit oder plötzlichem Ableben gemeint. Ohne Vorsorge ist diese Situation beinahe regelmäßig für das Unternehmen existenzbedrohend.

Die Kernaufgabe einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge besteht darin, insbesondere klare Antworten vorzuhalten bezüglich

  • dem Umfang und der Struktur des Unternehmervermögens und was mit dem Vermögen geschehen soll,
  • der an der Nachfolge beteiligten Personen und wie sie zueinander stehen,
  • dem Zeitpunkt des Unternehmensübergangs,
  • der Finanzierung etwaiger erbrechtlicher oder sonstiger zivilrechtlicher Ansprüche,
  • der steuerlichen Folgen einschließlich einer ggf. insoweit erforderlichen Liquiditätsplanung.

Wir haben langjährige und vielfältige Erfahrung mit Unternehmens- und Vermögensnachfolge, im Besonderen mit der gründlichen Analyse der oft komplexen Ausgangssituation, der Phase der Willensbildung des Unternehmers, der konkreten Planung, der Umsetzung und letztlich Kontrolle der Unternehmensnachfolge.

18.11.2016 08:13 | Christian Walther

Turnusgemäß werden zum Jahreswechsel die Bodenrichtwerte wieder einmal neu von den Gutachterausschüssen bestimmt.

Dem Vernehmen nach werden insbesondere in München, aber auch im münchener Umland sowie andernorts die Bodenrichtwerte zum 01.01.2017 womöglich sehr kräftig steigen. Einige Prognosen sehen einen mittleren Anstieg von 30-40 %. In guten und sehr guten Lagen erscheint auch ein Anstieg um mehr als 100 % als durchaus möglich. Meine eigenen Erfahrungen im Rahmen der anwaltlichen Begleitung von Grundstücksveräußerungen auf dem münchener Immoblienmarkt gehen in die gleiche Richtung - insbesondere im letzten halben Jahr.

Ob ein solcher massiver Preisanstieg tatsächlich kommt, wird man selbstverständlich abwarten müssen. Eines scheint allerdings bereits schon heute sicher: Erbschaft- und schenkungsteuerlich wird ein Immobilienerwerb ab dem kommenden Jahr wohl nochmals deutlich teurer.

Vor diesem Hintergrund geht bereits seit einiger Zeit die Zahl der unentgeltlichen Immobilienüberlassungen etwa aus Anlass einer vorweggenommenen Erbfolge deutlich in die Höhe. Wer ähnliches vor hat, sollte sich nun nicht mehr viel Zeit lassen.

20.10.2016 13:05 | Christian Walther

Unsere neue Telefonanlage hat nunmehr einen sog. "Anlagenschluss" erhalten.

Unsere Ruf- und Faxnummern lauten ab sofort:

Telefon:   089 / 55 00 693 - 0
Fax:         089 / 55 00 693 - 49

 

18.11.2015 20:01 | Christian Walther

Leider haben unsere schönen Büroräume in der Ritter-Hilprand-Str. 9, Taufkirchen keine weitere Möglichkeit zur Kanzleierweiterung geboten. Wir mussten daher - notgezwungen - umziehen.

Unsere neue Kanzlei liegt nur 5 Minuten nördlich von den alten Räumlichkeiten entfernt. Unsere neue Anschrift lautet:

Hauptstr. 42
82008 Unterhaching

Telefonisch bzw. per Fax sind wir ab sofort erreichbar unter:

Tel.: 089 / 55 00 69 3 - 0
Fax: 089 / 55 00 69 - 49

Wir hoffen, dass Ihnen unsere neuen Büroräume genauso gut gefallen wie die Alten. Gerne begrüßen wir Sie!

13.10.2015 19:34 | Christian Walther

In seinem Urteil vom 17.12.2014 hat das Bundesverfassungsgericht zwar einige Vorschriften des Erbschaftsteuersteuergesetzes für verfassungswidrig erklärt. Die Erbschaftsteuer als solche ist aber verfassungsmäßig unbedenklich.

In der Entscheidung geht es konkret um die erbschaftsteuerliche Begünstigung der Übertragung betrieblichen Vermögens im Vergleich zu Privatvermögen. Diese Privilegierung ist unverhältnismäßig und verstößt deshalb gegen den Gleichheitsgrundsatz. Erstaunlich in dieser Entscheidung ist, dass der Beschwerdeführer, die Unternehmensprivilegierung als Argumentationsgrundlage heranziehen konnte, obwohl sein Nachlass überhaupt kein solches Unternehmensvermögen beinhaltete.

Der Gesetzgeber muss nun nachbessern und...

10.03.2015 09:53 | Christian Walther

Wieder einmal steht die Erbschaftssteuer auf dem Prüfstand. Mit Spannung wird die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Erbschaftssteuerrecht erwartet. Es geht um die Frage, ob die erbschaftssteuerlichen Begünstigungen für die Übertragung von Betriebsvermögen mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes vereinbar sind.

Bisher können Erben von Unternehmen im Regelfall ihre Steuerlast...

11.09.2014 10:11 | Christian Walther
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