Herzlich Willkommen

Unsere neue Telefonanlage hat nunmehr einen sog. "Anlagenschluss" erhalten.

Neben unserer bisherigen Rufnummer (089 / 44 11 99 35) und Faxnummer (089 / 44 11 99 36) treten nun diese neuen Nummern:

Telefon:   089 / 55 00 693 - 0
Fax:         089 / 55 00 693 - 49

 

18.11.2015 20:01 | Christian Walther

Leider haben unsere schönen Büroräume in der Ritter-Hilprand-Str. 9, Taufkirchen keine weitere Möglichkeit zur Kanzleierweiterung geboten. Wir mussten daher - notgezwungen - umziehen.

Unsere neue Kanzlei liegt nur 5 Minuten nördlich von den alten Räumlichkeiten entfernt. Unsere neue Anschrift lautet:

Hauptstr. 42
82008 Unterhaching

Telefonisch bzw. per Fax sind wir ab sofort erreichbar unter:

Tel.: 089 / 44 11 99 - 35
Fax: 089 / 44 11 99 -36

Wir hoffen, dass Ihnen unsere neuen Büroräume genauso gut gefallen wie die Alten. Gerne begrüßen wir Sie!

13.10.2015 19:34 | Christian Walther

In seinem Urteil vom 17.12.2014 hat das Bundesverfassungsgericht zwar einige Vorschriften des Erbschaftsteuersteuergesetzes für verfassungswidrig erklärt. Die Erbschaftsteuer als solche ist aber verfassungsmäßig unbedenklich.

In der Entscheidung geht es konkret um die erbschaftsteuerliche Begünstigung der Übertragung betrieblichen Vermögens im Vergleich zu Privatvermögen. Diese Privilegierung ist unverhältnismäßig und verstößt deshalb gegen den Gleichheitsgrundsatz. Erstaunlich in dieser Entscheidung ist, dass der Beschwerdeführer, die Unternehmensprivilegierung als Argumentationsgrundlage heranziehen konnte, obwohl sein Nachlass überhaupt kein solches Unternehmensvermögen beinhaltete.

Der Gesetzgeber muss nun nachbessern und...

10.03.2015 09:53 | Christian Walther

Wieder einmal steht die Erbschaftssteuer auf dem Prüfstand. Mit Spannung wird die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Erbschaftssteuerrecht erwartet. Es geht um die Frage, ob die erbschaftssteuerlichen Begünstigungen für die Übertragung von Betriebsvermögen mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes vereinbar sind.

Bisher können Erben von Unternehmen im Regelfall ihre Steuerlast...

11.09.2014 10:11 | Christian Walther

Bei der Testamentsgestaltung taucht fast regelmäßig die Frage auf: Soll "vererbt" oder "vermacht" werden?

Was ist damit gemeint?

Vererben“ bedeutet, eine oder mehrere Personen mit einer bestimmten Erbquote als Erben einzusetzen. Zum Beispiel: „Meine Erben sind meine Ehefrau zu ½ und meine beiden Kinder zu je ¼.“ Dieser Erbeneinsetzung entspricht im Regelfall auch die gesetzliche Erbfolge.

Vermachen“ heißt dagegen, dass die begünstigte Person gerade nicht Erbe wird, sondern nur einen bestimmten Gegenstand aus dem Nachlass erhält. Im eben genannten Beispiel könnte etwa die Ehefrau auch zur Alleinerbin eingesetzt werden und den beiden Kindern einzelne Gegenstände aus dem Nachlass vermächtnisweise zugeordnet werden. Diese „vermachten“ Gegenstände muss dann die Alleinerbin an die beiden „Vermächtnisnehmer“ leisten. Die Kinder sind in diesem Fall keine Erben ihres Vaters. Der Wert des erhaltenden Vermächtnisses begrenzt im Übrigen einen etwaigen Pflichtteilsanspruch oder schließt einen solchen Anspruch sogar gänzlich aus, wenn der Vermächtniswert den Wert des Pflichtteils übersteigt.

Der große Vorteil dieser „Vermächtnislösung“ liegt darin, dass keine „Erbengemeinschaft“ entsteht. Im o.g. Ausgangsbeispiel entsteht nämlich eine Erbengemeinschaft. Und diese Erbengemeinschaft müsste die Ehefrau mit den beiden miterbenden Kindern zwingend „auseinandersetzen“. Dafür ist die Einwilligung der beiden Kinder erforderlich – ganz egal, mit welcher Erbquote die Kinder eingesetzt worden sind.

Bis zu dieser „Erbauseinandersetzung“ darf überdies kein Erben über irgendeinen Nachlassgegenstand alleine verfügen! Bei ehegemeinschaftlichen Bankkonten kommt es in diesem Zusammenhang immer wieder dazu, dass ...

30.04.2014 10:46 | Christian Walther

Gehört zum Nachlass Bankvermögen – was beinahe immer der Fall ist –, wurde bislang der Erbe von der Bank in der Regel aufgefordert, einen Erbschein vorzulegen. Das ist für den Erben meist ziemlich teuer. Und die Nachlassabwicklung zieht sich dadurch auch unnötig in die Länge.

Verlangt der Erbe die Erbscheinkosten von der Bank ersetzt, weil ihm diese Kosten nur wegen der Bank entstanden sind, so wurde er bislang darauf verwiesen, dass der Erbe seine Erbenstellung gem. den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank (dort zumeist § 5 Bank-AGB) durch einen Erbschein nachweisen müsse. Andernfalls könne die Bank nicht wissen, ob sie an den richtigen Erben das Bankvermögen auskehre.

Wer sich mit dieser Antwort nicht abfinden wollte, musste mit viel Aufwand und Mühen klagen – bekam dann allerdings zumeist Recht.

Mit dieser mühesamen (und abermals kostenintensiven) Prozedur sollte jetzt Schluss sein!

Denn der Bundesgerichtshof hat am 08.10.2013 (XI ZR 401/12) entschieden:

...

20.01.2014 15:16 | Christian Walther
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